Zitronenkekse gehören zu den kleinen Freuden des Lebens – sie sind schnell gemacht, duften herrlich nach frischer Zitrone und zergehen auf der Zunge. Dieses Rezept ist besonders einfach und benötigt nur wenige Zutaten, die man meist bereits zu Hause hat. Ob als süßer Snack am Nachmittag, zum Kaffee oder als Geschenk aus der Küche – diese Kekse kommen immer gut an.
In diesem Artikel erklären wir die Zubereitung Schritt für Schritt, geben Tipps zur perfekten Konsistenz und zeigen, wie du mit wenigen Handgriffen ein beeindruckendes Ergebnis erzielst.
1. Zutaten (für ca. 20–24 Kekse)
- 2 Eier (Größe M)
- 100 g Zucker
- 80 ml Sonnenblumenöl (oder anderes neutrales Pflanzenöl)
- Abrieb einer unbehandelten Zitrone
- 50 ml Zitronensaft (frisch gepresst)
- 380 g Weizenmehl Type 405 oder italienisches Tipo 00
- 12 g Backpulver (ca. 1 Päckchen)
- 80 g Puderzucker (zum Wälzen)
2. Warum Zitronenkekse?
Diese Kekse sind nicht nur optisch ansprechend – durch ihre weiße, pudrige Oberfläche und die goldgelbe Krume –, sondern auch geschmacklich ein Highlight. Die Kombination aus Süße und feiner Säure macht sie besonders frisch und angenehm leicht.
Ein weiterer Vorteil: Der Teig enthält weder Butter noch Milch, was sie bekömmlich und für viele Ernährungsformen geeignet macht.
3. Zubereitung – Schritt für Schritt
Schritt 1: Eier und Zucker aufschlagen
In einer großen Rührschüssel die Eier mit dem Zucker mithilfe eines Handmixers oder einer Küchenmaschine schaumig rühren. Diese Masse sollte hell und leicht cremig sein – das dauert etwa 2–3 Minuten.
Schritt 2: Öl und Zitrusaromen hinzufügen
Nun das Sonnenblumenöl langsam einlaufen lassen, während weitergerührt wird. Danach den frisch geriebenen Zitronenabrieb und den frisch gepressten Zitronensaft unterrühren. Achte darauf, dass du wirklich unbehandelte Zitronen verwendest, da die Schale sonst Rückstände enthalten kann.
Schritt 3: Mehl und Backpulver einarbeiten
Das Mehl zusammen mit dem Backpulver vermischen und nach und nach zur Eiermasse geben. Anfangs mit einem Löffel oder Teigschaber verrühren, dann kurz mit den Händen weiterkneten, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht.
Schritt 4: Teig ruhen lassen
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwa 20–30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. So wird er fester und lässt sich besser formen.
4. Kekse formen und wälzen
Nach der Ruhezeit den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (statisch) vorheizen.
Den Puderzucker in eine kleine Schüssel geben. Aus dem Teig kleine Kugeln formen (etwa walnussgroß) und jede Kugel großzügig im Puderzucker wälzen. Dadurch erhalten die Kekse beim Backen ihre charakteristische, leicht aufgesprungene Oberfläche mit „Crinkle“-Effekt.
Die Kugeln mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Sie laufen beim Backen etwas auseinander.
5. Backzeit und Konsistenz
Die Zitronenkekse im vorgeheizten Ofen bei 180 °C statisch etwa 18 Minuten backen. Sie sollen dabei nicht bräunen – die Oberfläche bleibt hell, während das Innere weich und saftig bleibt.
Nach dem Backen die Kekse auf dem Blech auskühlen lassen. Frisch aus dem Ofen sind sie noch sehr weich, werden aber beim Abkühlen stabil.
6. Aufbewahrung und Haltbarkeit
Die abgekühlten Kekse können in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden – sie bleiben so bis zu 5 Tage frisch. Wer möchte, kann sie auch einfrieren. Nach dem Auftauen sind sie fast wie frisch gebacken.
Ein weiterer Tipp: Lagere die Kekse zusammen mit einer halben Zitronenschale – das intensiviert ihr Aroma über Nacht.
7. Tipps für perfekte Kekse
- Mehltyp wählen: Das Rezept funktioniert am besten mit Weizenmehl Typ 405 oder italienischem Mehl Tipo 00, das besonders fein ist.
- Teigkonsistenz prüfen: Der Teig darf leicht klebrig sein, aber nicht flüssig. Falls er zu weich ist, 1–2 EL Mehl zusätzlich unterkneten.
- Intensiveres Zitronenaroma? Wer es zitroniger mag, kann zusätzlich 1 TL Zitronenextrakt verwenden.
- Puderzucker nicht sparen: Der Zucker sollte die Kugeln komplett bedecken – das sorgt für das typische Aussehen.
8. Varianten und kreative Abwandlungen
- Orangenkekse: Ersetze Zitronensaft und -abrieb durch Orange – für eine mildere, süßere Note.
- Mit Mohn: Ein Löffel Mohn im Teig ergänzt die Zitronennote wunderbar.
- Glutenfrei: Verwende glutenfreies Mehl – der Teig bleibt etwas weicher, aber das Ergebnis ist ebenfalls köstlich.
- Mit Füllung: Eine kleine Überraschung in der Mitte – z. B. ein Klecks Lemon Curd – macht die Kekse noch spannender.
9. Perfekt für jeden Anlass
Diese Zitronenkekse sind universell einsetzbar:
- Für Kindergeburtstage: Nicht zu süß, aber sehr beliebt.
- Zum Kaffee: Die feine Säure passt hervorragend zu schwarzem Kaffee oder Espresso.
- Als Geschenk: In Zellophan verpackt und mit einer Schleife versehen sind sie ein hübsches Mitbringsel.
- Im Sommer: Dank ihrer Frische wirken sie nie schwer – auch an warmen Tagen ein Genuss.
10. Fazit: Einfach, schnell, unwiderstehlich
Wer auf der Suche nach einem unkomplizierten, frischen und aromatischen Gebäck ist, wird dieses Rezept lieben. Ohne großen Aufwand entstehen saftige, weiche Kekse mit einem Hauch von Zitronenfrische, die auf der Zunge zergehen.
Ob für die Familie, Gäste oder einfach nur zum Selbstgenießen – diese Kekse werden garantiert nicht lange auf dem Teller bleiben.
Hast du Lust bekommen? Dann ran an den Ofen!
Wir hoffen, dieses Rezept inspiriert dich zum Nachbacken. Viel Glück und gutes Gelingen an alle, die es ausprobieren!