Ein Name, der hält, was er verspricht: Der „Wolkenkuchen“ ist leicht, locker und zergeht förmlich auf der Zunge. Durch die Kombination von Joghurt, geschlagenem Eiweiß und einem Hauch Zitronenaroma entsteht ein Kuchen, der ebenso schnell zubereitet wie genossen ist. Perfekt als Begleiter zum Nachmittagskaffee, zum Frühstück oder als feines Dessert – dieser Kuchen wird schnell zu einem Favoriten für jeden Anlass.
Die Zutaten: Einfach und luftig
Für 8 Stücke benötigst du folgende Zutaten:
- 4 Eier
- 150 g Zucker
- 1 Becher Naturjoghurt (125 g)
- 100 ml Pflanzenöl
- 200 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver (10 g)
- 1 Prise Salz
- Optional: abgeriebene Schale einer Zitrone oder ein paar Tropfen Vanilleextrakt
Diese Zutaten sind in den meisten Haushalten vorhanden – sie machen das Rezept besonders alltagstauglich, ohne dabei auf Geschmack zu verzichten.
Zubereitungszeit und Backdauer
- Vorbereitung: ca. 15 Minuten
- Backzeit: 30–35 Minuten
- Gesamtzeit: ca. 50 Minuten
- Ergibt: 1 runde Kuchenform, ca. 8 Portionen
Schritt 1: Ofen vorheizen und Form vorbereiten
Der Backofen wird auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorgeheizt.
Eine runde Springform oder klassische Kuchenform wird mit etwas Butter eingefettet und leicht mit Mehl bestäubt. So lässt sich der Kuchen später problemlos lösen und behält seine schöne Form.
Schritt 2: Eigelbe und Grundmasse vorbereiten
Die Eier werden getrennt – das Eiweiß kommt in eine separate Schüssel, die Eigelbe in eine Rührschüssel.
Die Eigelbe werden mit dem Zucker kräftig aufgeschlagen, bis eine helle, schaumige Masse entsteht. Dies dauert etwa 2–3 Minuten mit dem Handmixer oder Schneebesen.
Anschließend werden Joghurt und Öl hinzugegeben und gründlich untergerührt, bis die Masse glatt ist.
Nun werden das Mehl und das Backpulver gesiebt und nach und nach zur Masse gegeben. Wer möchte, gibt an dieser Stelle etwas Zitronenabrieb oder Vanilleextrakt hinzu – beides verleiht dem Kuchen eine frische, feine Note.
Schritt 3: Eiweiß schlagen und unterheben
Die getrennten Eiweiße werden nun mit einer Prise Salz steif geschlagen. Die Masse sollte so fest sein, dass sie Spitzen zieht und nicht aus der Schüssel läuft, wenn man sie umdreht.
Das steif geschlagene Eiweiß wird anschließend vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Eigelbmasse gehoben. Dabei ist wichtig, nicht zu rühren, sondern die Masse luftig zu falten, damit möglichst viel Volumen erhalten bleibt – das ist das Geheimnis der leichten, luftigen Textur.
Schritt 4: Backen
Der fertige Teig wird in die vorbereitete Form gegeben und glattgestrichen. Nun kommt der Kuchen für 30 bis 35 Minuten in den vorgeheizten Ofen.
Gegen Ende der Backzeit empfiehlt sich die Stäbchenprobe: Ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens stecken – bleibt kein Teig daran haften, ist der Kuchen fertig gebacken.
Nach dem Backen den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form etwa 10 Minuten ruhen lassen, bevor er vorsichtig gestürzt oder aus der Springform gelöst wird.
Schritt 5: Abkühlen und servieren
Sobald der Kuchen vollständig abgekühlt ist, kann er nach Belieben mit Puderzucker bestäubt werden. Dieser einfache Schritt verleiht ihm eine edle Optik – perfekt für jede Kaffeetafel.
Wer möchte, kann den Kuchen zusätzlich mit einem Coulis aus roten Beeren, einer Fruchtsauce oder einer leichten Joghurtglasur servieren.
Varianten und Tipps für besondere Anlässe
Dieses Grundrezept lässt sich leicht variieren:
- Noch luftiger? Statt normalem Joghurt kann griechischer Joghurt verwendet werden – er macht den Teig besonders cremig.
- Feine Aromen: Ein Hauch Orangenblütenwasser, Honig oder Mandelaroma verleiht dem Kuchen eine besondere Note.
- Fruchtige Begleitung: Ideal sind frische Beeren, Obstkompott oder ein Klecks Schlagsahne.
- Herbstliche Variante: Etwas Zimt und ein paar Apfelstücke im Teig ergeben einen wunderbar saisonalen Kuchen.
Aufbewahrung und Frische
- Der fertige Kuchen kann in Frischhaltefolie eingewickelt oder in einer luftdichten Dose im Kühlschrank aufbewahrt werden – dort hält er sich bis zu 3 Tage frisch.
- Wer ihn leicht erwärmt, z. B. für 10–15 Sekunden in der Mikrowelle, erhält seine ursprüngliche Weichheit zurück – ideal für einen warmen Kuchenmoment.
Fazit: Ein Wolkenkuchen, der seinem Namen gerecht wird
Dieser Joghurtkuchen ist mehr als nur ein einfacher Rührkuchen – seine zarte, luftige Textur, die feine Süße und der schnelle Zubereitungsweg machen ihn zu einem echten Allrounder. Ob zum Frühstück, als Nachmittagssnack oder für Gäste – mit wenig Aufwand steht ein Kuchen auf dem Tisch, der alle begeistert.
Durch die flexible Rezeptur lässt sich der „Wolkenkuchen“ individuell anpassen und verfeinern – ganz nach Geschmack und Saison. Wer ihn einmal gebacken hat, wird ihn garantiert wieder machen wollen.