Französische Apfel Croustade Knusprig: aromatisch und unwiderstehlich

April 7, 2025

Die Apfel-Croustade ist ein traditionelles französisches Dessert, das mit seiner knusprigen Kruste und der zart schmelzenden Apfelfüllung überzeugt. Sie ist einfach zuzubereiten, benötigt nur wenige Zutaten und bringt den vollen Geschmack reifer Äpfel zur Geltung. Verfeinert mit Zimt, Vanille und braunem Zucker, ist sie das ideale Dessert für den Herbst – oder für jeden Moment, an dem man sich etwas Gutes gönnen möchte.

In diesem Rezept zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du eine perfekte Croustade mit Blätterteig zubereitest, wie du sie variieren kannst und wie du sie elegant servierst. Ob zum Nachmittagskaffee, als krönender Abschluss eines Menüs oder lauwarm mit Eis serviert – dieses Gebäck wird garantiert ein Publikumsliebling.


1. Zutaten für 6 Portionen

  • 2 Rollen Blätterteig (rund oder rechteckig, je nach Vorliebe)
  • 4 mittelgroße Äpfel (z. B. Golden Delicious oder Reine des Reinettes)
  • 50 g brauner Zucker
  • 30 g geschmolzene Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Eigelb (für die Glasur)
  • 1 EL Milch (optional, für eine gleichmäßigere Farbe)
  • Puderzucker zum Bestäuben

Tipp: Für Abwechslung kannst du zusätzlich gehackte Nüsse oder ein wenig Honig verwenden – dazu später mehr.


2. Vorbereitung der Apfelfüllung

Zunächst den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Je dünner die Apfelscheiben sind, desto gleichmäßiger garen sie später in der Croustade. In einer großen Schüssel die Apfelscheiben mit dem braunen Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt gut vermengen. Diese Mischung 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Aromen miteinander verbinden.

Optional kannst du in diesem Schritt bereits geschmolzene Butter untermengen – das sorgt für noch mehr Saftigkeit und Geschmack in der Füllung.


3. Die Croustade zusammensetzen

Eine Blätterteigrolle auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Teig leicht mit einer Gabel einstechen, um zu verhindern, dass er beim Backen zu stark aufgeht. Dabei sollte ein Rand von etwa 2 cm freigelassen werden.

Die vorbereiteten Äpfel gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Achte darauf, dass du den Rand weiterhin frei lässt, damit die Croustade später sauber verschlossen werden kann.

Nun den Rand mit etwas Wasser bepinseln. Das erleichtert das Verschließen der Teigschichten. Die zweite Blätterteigplatte vorsichtig darüberlegen. Die Ränder fest andrücken – entweder mit den Fingern oder mit einer Gabel für einen dekorativen Effekt.


4. Backvorbereitung – für die perfekte Kruste

Damit die Croustade beim Backen schön aufgehen und die Feuchtigkeit entweichen kann, solltest du einige kleine Einschnitte in die obere Teigschicht machen. Diese sollten gleichmäßig verteilt sein, am besten diagonal oder als leichtes Muster.

Das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Oberfläche des Gebäcks gleichmäßig damit bestreichen. Dies verleiht der Croustade einen wunderschönen goldenen Glanz.

Jetzt ist alles bereit für den Ofen.


5. Backen und Abkühlen

Die Apfel-Croustade wird bei 180 °C für etwa 30 bis 35 Minuten gebacken – je nach Ofenleistung. Die Oberfläche sollte goldbraun und knusprig sein, der Teig am Rand leicht geblättert, und es sollte ein süßer, fruchtiger Duft aus dem Ofen strömen.

Nach dem Backen die Croustade einige Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Gitter setzen und etwas abkühlen lassen. Noch lauwarm schmeckt sie besonders gut.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben – das verleiht dem Dessert eine elegante Note.


6. Serviervorschläge

Die Croustade kann sowohl warm als auch kalt serviert werden. Hier einige Ideen zur perfekten Präsentation:

  • Mit Vanilleeis: Eine Kugel cremiges Vanilleeis auf dem noch warmen Gebäck sorgt für einen köstlichen Kontrast.
  • Mit Crème Anglaise: Eine feine Vanillesauce passt wunderbar zur Zimt- und Apfelnote.
  • Mit geschlagener Sahne und Nüssen: Eine luftige Sahnehaube und ein paar geröstete Mandelsplitter runden das Dessert ab.

Dieses Dessert ist auch auf einem herbstlichen Kuchenbuffet ein echter Hingucker – schlicht, aber raffiniert.


7. Variationen und Tipps

Verschiedene Apfelsorten kombinieren

Ein Mix aus süßen und säuerlichen Äpfeln (z. B. Elstar, Boskop und Gala) bringt mehr Tiefe und Ausgewogenheit ins Aroma.

Knusper-Extra mit Nüssen

Ein paar gehackte Haselnüsse oder Mandeln, direkt auf die Apfelfüllung gestreut, sorgen für zusätzlichen Biss.

Noch mehr Süße?

Ein Löffel Honig oder Karamellsirup über den Äpfeln macht das Dessert besonders dekadent.

Herbstliche Gewürze hinzufügen

Eine Prise Muskatnuss oder Kardamom ergänzt die Zimtnote hervorragend.

Für einen rustikaleren Look

Anstelle von zwei Teigplatten kannst du auch nur eine Platte verwenden und die Ränder zur Mitte hin einschlagen – für einen offenen, galetteartigen Look.


8. Aufbewahrung und Haltbarkeit

Die Croustade schmeckt frisch am besten, hält sich aber bis zu zwei Tage im Kühlschrank. Am nächsten Tag einfach im Ofen bei 150 °C für 5–10 Minuten aufwärmen – so wird der Blätterteig wieder knusprig.

Das Dessert eignet sich auch wunderbar zum Mitnehmen – ob ins Büro, zur Schule oder als süße Überraschung bei einem Picknick.


9. Fazit – Einfaches Dessert mit großem Effekt

Die Apfel-Croustade ist der Beweis, dass aus wenigen Zutaten ein beeindruckendes Ergebnis entstehen kann. Schnell gemacht, vielseitig abwandelbar und geschmacklich ein Volltreffer, begeistert sie jeden, der sie probiert.

Ob als rustikales Dessert, zum Nachmittagskaffee oder als süßer Abschluss eines Menüs – mit dieser Croustade servierst du ein Stück französische Backkunst, das sowohl Tradition als auch Genuss vereint.