Hallo zusammen! Heute bereiten wir ein unglaublich zartes und saftiges Schweinefleisch zu – so weich, dass es fast auf der Zunge zergeht. Mit wenigen Zutaten und einer einfachen Zubereitung gelingt euch ein wahres Geschmackserlebnis. Also, lasst uns loslegen!
Zutaten für 4–6 Portionen
Fleisch:
- 1 kg Schweinenacken
Gewürze & Marinade:
- 1 TL Salz
- 1 TL gemahlener Pfeffer
- ½ TL gemahlener Koriander
- 1 TL Paprika (edelsüß oder geräuchert für extra Aroma)
- 30–40 g geschmolzene Butter
- 2 Knoblauchzehen (in feine Scheiben geschnitten)
- 1 Rosmarinzweig
- Etwas Pflanzenöl (zum Anbraten und Bestreichen)
🕒 Garzeit:
- 2 Stunden bei 160–170°C
- +10 Minuten bei 180°C für eine knusprige Kruste
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Fleisch vorbereiten & marinieren
Damit das Fleisch sein volles Aroma entfalten kann, beginnen wir mit der Würzung.
Den Schweinenacken von überschüssigem Fett befreien, aber etwas Fett dranlassen – das sorgt für Saftigkeit.
Mit einem scharfen Messer kleine Schnitte in das Fleisch machen.
Knoblauchscheiben in die Einschnitte drücken, um das Aroma tief ins Fleisch zu bringen.
Die geschmolzene Butter mit Salz, Pfeffer, Koriander und Paprika vermengen.
Die Würzmischung gleichmäßig auf dem Fleisch verteilen und gut einmassieren. Das Fleisch in einer Schüssel oder einem Beutel mindestens 1 Stunde marinieren lassen (besser über Nacht!).
💡 Tipp: Wer es besonders würzig mag, kann noch Thymian, Senf oder Chili zur Marinade hinzufügen.
2. Das Fleisch anbraten
✅ Eine ofenfeste Pfanne oder einen Bräter erhitzen und etwas Pflanzenöl und 20 g Butter darin schmelzen.
✅ Den Rosmarinzweig hinzufügen, um das Öl zu aromatisieren.
✅ Den marinierten Schweinenacken von allen Seiten scharf anbraten, bis er eine schöne goldbraune Kruste bekommt.
💡 Tipp: Das Anbraten sorgt für eine besonders intensive Kruste und schließt den Fleischsaft ein.
3. Sanft im Ofen schmoren
✅ Den Bräter mit dem angebratenen Fleisch in den vorgeheizten Ofen (160–170°C Ober-/Unterhitze) stellen.
✅ Falls das Fleisch direkt auf einem Backblech liegt, etwas Brühe oder Wasser (ca. 100 ml) hinzufügen, damit es nicht austrocknet.
✅ Für 2 Stunden schmoren lassen – dabei gelegentlich mit eigenem Bratensaft übergießen.
💡 Tipp: Wer einen intensiveren Geschmack möchte, kann nach 1 Stunde ein paar Schalotten oder Möhren mit in den Bräter geben.
4. Kruste perfektionieren
✅ Nach 2 Stunden die Folie oder den Deckel entfernen.
✅ Das Fleisch nochmals mit dem eigenen Bratensaft beträufeln.
✅ Die Temperatur auf 180°C erhöhen und das Fleisch für weitere 10 Minuten backen, bis die Oberfläche schön knusprig ist.
💡 Tipp: Für eine besonders knusprige Kruste könnt ihr die letzten 5 Minuten den Grillmodus des Ofens einschalten.
5. Fleisch ruhen lassen & servieren
✅ Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und für 10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Säfte gleichmäßig verteilen.
✅ In dünne Scheiben schneiden und mit dem restlichen Bratensaft servieren.
Das Ergebnis: Ein butterzartes, saftiges Fleisch mit einer aromatischen Kruste – einfach unwiderstehlich!
Beilagen & Serviervorschläge
Zu diesem zarten Schweinenacken passen besonders gut:
Kartoffelpüree oder Ofenkartoffeln – wunderbar cremig als Kontrast zur Kruste.
Gedünstetes Gemüse (Brokkoli, Karotten, grüne Bohnen) – für eine leichte Beilage.
Rustikales Baguette oder frisches Bauernbrot – perfekt, um die köstliche Soße aufzunehmen.
Tipp: Wer es frischer mag, serviert dazu einen knackigen Salat mit Essig-Öl-Dressing.
Häufige Fragen & Profi-Tipps
1. Warum wird mein Fleisch trocken?
- Zu hohe Temperatur – Das Fleisch sollte langsam bei 160–170°C schmoren.
- Kein regelmäßiges Beträufeln – Alle 30 Minuten mit Bratensaft übergießen.
2. Kann ich das Fleisch vorbereiten?
- Ja! Das Fleisch kann am Vortag mariniert und sogar schon angebraten werden.
- Nach dem Schmoren kann es im Kühlschrank 2–3 Tage aufbewahrt werden.
3. Kann ich das Rezept abwandeln?
- Wer es würziger mag, kann Chiliflocken oder Dijon-Senf zur Marinade geben.
- Statt Rosmarin kann auch Thymian oder Oregano verwendet werden.
Fazit: Zarter Schweinenacken : Ein einfaches, aber köstliches Rezept
Dieses Rezept ist der Beweis, dass man mit wenigen Zutaten und etwas Zeit ein unglaublich saftiges Fleischgericht zaubern kann. Perfekt für Sonntagsessen, besondere Anlässe oder einfach nur, wenn man Lust auf etwas Deftiges hat!
Viel Spaß beim Nachkochen & guten Appetit!